Nachrichten – Entscheidung in Nordzypern: Wie eine Geisterstadt eine Präsidentschaftswahl beeinflusst

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Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird eine Frau im Oktober an der Silhouette verlassener Hotels am Varosha Beach vorbeischwimmen
Bild: AFP

Varosha war einst eine Perle des Mittelmeers Seit über 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und ein Streitpunkt zwischen griechischen und türkischen Zyprioten. Bei den Präsidentschaftswahlen in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft

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An diesem Sonntag finden die Präsidentschaftswahlen im nördlichen Teil der Insel Zypern statt, die nur von der Türkei als Staat anerkannt wird. Bei der Stimmabgabe haben der amtierende Mustafa Akinci und der frühere Regierungschef Ersin Tatar stehen sich gegenüber Liberal Akinci ist der unabhängigste Weg für die “Türkische Republik Nordzypern” in Richtung Türkei. Es ist immer eine Gratwanderung, weil der Norden Zyperns politisch, wirtschaftlich und militärisch ist abhängig von Ankara Im Gegensatz zum derzeitigen nordzypriotischen Präsidenten gilt Tatar als Befürworter noch engerer Beziehungen zur Türkei

Aus diesem Grund wird Tatar vom türkischen Präsidenten Tayyip Erdogan unterstützt. Bisher hat Erdogan ihn in Ankara empfangen und mit ihm eine Art Wahlkampf organisiert Der Höhepunkt war die Ankündigung der Wiedereröffnung des Strandes von Varoscha, einer vom türkischen Militär kontrollierten Geisterstadt im Norden, für die Öffentlichkeit Die beiden Politiker ließen die Frage offen, ob dies als ein vorläufiger Schritt zur Öffnung und Umsiedlung der gesamten Stadt angesehen werden sollte, aber es wurde auch impliziert und impliziert: Wenn Tatar die Wahl gewinnt, wird der legendäre Varosha in Zypern wird früher oder später wieder erlaubt sein eine bewohnte Stadt

Varoscha, auf Türkisch Maras genannt, war fast ein halbes Jahrhundert lang ein verlassener Vorort oder Rand des einst wichtigen Handelshafens von Famagusta, bevor Zypern 1960 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte. Famagusta war eine der Brutstätten des griechischen Terrorismus auf der Insel Im Namen der Annexion an Griechenland (“Enosis”) führten griechische Zyprioten Bombenanschläge oder Sabotageakte gegen die britische Armee durch, griffen Polizeistationen an und ermordeten mutmaßliche Kollaborateure der Besatzer The British reagierte hart Todesurteile wurden verhängt und nach einem Terroranschlag im Jahr 1955 wurde Famagusta zu einer “kollektiven Strafe” verurteilt: Der Stadt wurden 40.000 Britische Pfund (rund 250.000 Euro) als Entschädigung

berechnet

Nachdem London 1960 der Insel endlich die Unabhängigkeit geben musste, begann Ende der sechziger Jahre der Aufstieg des griechischen Vororts Varoscha, auch bekannt als “New Famagusta” und in den frühen siebziger Jahren stieg Varoscha aufgrund seines Sandstrandes zum Zentrum des Massentourismus in Zypern auf – mit allen üblichen Nebenwirkungen: Wolkenkratzer im Hotel explodierten, eine Skyline Bettburg hat den Ort seitdem dominiert Varosha ist international zu einem beliebten Partyort geworden und soll mehr Hotelbetten gehabt haben als die ganze Türkei, wo der Massentourismus gerade erst begann. Auf jeden Fall ist Varosha zu einer wichtigeren Einnahmequelle für die Wirtschaft geworden Zypriot von Jahr zu Jahr

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Varosha war einst eine Perle des Mittelmeers Seit über 45 Jahren ist es eine Geisterstadt und ein Streitpunkt zwischen griechischen und türkischen Zyprioten. Bei den Präsidentschaftswahlen in Nordzypern geht es auch um ihre Zukunft

Nachrichten – Entscheidung in Nordzypern: Wie eine Geisterstadt eine Präsidentschaftswahl beeinflusst

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