Nachrichten – Weißrussland: Zehntausende demonstrieren trotz Waffenbedrohungen

Trotz der Drohung der Polizei, Schusswaffen einzusetzen, geht die Opposition in Belarus erneut zu Zehntausenden gegen Präsident Lukaschenko auf die Straße. Anscheinend gab es über 100 Festnahmen

In Minsk, der belarussischen Hauptstadt, protestierten Zehntausende erneut gegen die Regierung, obwohl die Polizei mit dem Einsatz von Schusswaffen drohte. Sie wurden von einem großen Kontingent von Polizei und Militär begleitet Es gab auch Aktionen gegen das Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko in anderen Städten

Die Menge rief “Es lebe Weißrussland” und “Lukaschenko im Gefängniswagen”. Im Gegensatz zu den vorherigen Demonstrationen am Sonntag gingen diesmal Lukaschenkos Gegner nicht durch die Innenstadt, sondern demonstrierten weiter eine Hauptstraße südlich von Minsk, wo es viele Fabriken gibt Zahlreiche Demonstranten wurden während der als “Partisanenmarsch” bekannten Demonstration erneut festgenommen – laut Innenministerium gab es bisher mehr als 100 Festnahmen.

Wieder gingen Lukaschenkos Gegner auf die Straße – wieder reagierte der Staatsapparat mit harter Hand
| 11dix2020

Von Minsk aus wurden erneut Fotos von zahlreichen Militärfahrzeugen und Gefangenentransporten auf dem Telegramm-Nachrichtensender veröffentlicht. Der Kraftapparat ersetzte die Wasserwerfer, mit denen Sicherheitskräfte die Straßen blockierten Stacheldraht und schweres Gerät in der Mitte Es wurde auch berichtet, dass Sicherheitskräfte Gummigeschosse in die Luft feuerten, als Demonstranten Steine ​​warfen

Jetzt ist das zehnte Wochenende der Proteste in Folge. Die Aktionen am Sonntag werden besonders geschätzt. Die Sicherheitskräfte hatten kürzlich ihr Tempo gegen die Demonstranten verschärft. Das Innenministerium drohte offen mit dem Einsatz von Waffen und scharfe Munition Die Opposition hingegen fordert immer noch friedliche Demonstrationen und verurteilt die Gewalt

U-Bahn-Stationen waren geschlossen, so dass die Menschen nicht so leicht ins Zentrum gelangen konnten. Außerdem funktionierte das mobile Internet nicht immer. Die Behörden möchten verhindern, dass sich Demonstranten per Telegramm und Videos von Verhaftungen treffen schnell verteilt werden

Seit den Präsidentschaftswahlen am 9. August gab es in Weißrussland regelmäßige Demonstrationen. Das Land befindet sich in einer schweren innenpolitischen Krise. Nach 26 Jahren an der Macht wurde Lukaschenko erneut mit 80,1% der Stimmen zum Sieger erklärt. Die Opposition Die Bürgerrechtlerin Svetlana Tichanowskaya, die Anfang dieses Monats Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen hat, ist jedoch die wahre Gewinnerin Sie floh im litauischen Exil in die EU

Die Verfassung wurde Berichten zufolge auf dem Treffen erörtert. Es gab Kritik von der Opposition
| tendix2020

Hunderte von Frauen und Studenten im ganzen Land gingen am Samstag gegen Lukaschenko auf die Straße. Nach Angaben des Innenministeriums gab es fast 60 Festnahmen. Journalisten befanden sich ebenfalls in Haft Belarussische Journalistenvereinigung Es wurde auch erfahren, dass die Anwältin der inhaftierten Führerin Maria Kolesnikova aus dem Hausarrest entlassen worden war

Nachrichten – Weißrussland: Zehntausende Menschen demonstrieren trotz drohender Waffen

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