News – Wird die zukünftige Corona in Neukölln gezeigt?

Die Leute kommen aus einer Bar im Bezirk Neukölln: Der Bezirk ist derzeit der Corona-Hotspot mit den meisten Neuinfektionen im ganzen Land seit sieben Tagen (Quelle: Christophe Gateau / dpa)

Nirgendwo in Deutschland war die Zahl der Neuinfektionen so hoch wie in Berlin-Neukölln. Aber jetzt zittern auch die neuen Koronaregeln. Was hier passiert, könnte bald in ganz Deutschland drohen.

Vielleicht wird der Bürgersteig in den nächsten Monaten ein wichtiger Ort. Sie können sich mit Freunden oder Nachbarn in der freien Natur austauschen. In Deutschland sind immer mehr Menschen mit dem Koronavirus infiziert. In keinem anderen Region, so viele Neuinfektionen wurden nicht gezählt wie im Berliner Stadtteil Neukölln

Der Chefarzt befürchtet eine Entwicklung wie anderswo in seinem Bezirk. “Was wir bereits in Neukölln erleben, sind nur die Warnsignale dafür, was wir wahrscheinlich in allen Metropolen des Landes erleben werden”, sagte Nicolai Savaskan “Tagesspiegel” Neukölln ist der Sensor für das ganze Land

Die Pandemie hat Sie in diesem Jahr mehrmals dazu gebracht, auf die Karte zu schauen. Zum Beispiel im österreichischen Ischgl oder im nordrhein-westfälischen Heinsberg. Jetzt liegt der Schwerpunkt auf Südberlin in Neukölln, dem Wert ist 50 Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten Mehr als dreimal so viel Freitag, es war 170,3

Wie fühlt es sich an, mitten in einem Corona-Hotspot zu sein? “Ich denke, wir müssen uns nur damit auseinandersetzen”, sagte eine Frau. Sicher, es ist ein unangenehmes Gefühl, aber sie hat keine Angst. Sie steht vor einer Bar im Weserkiez und macht sich bereit, mit dem Fahrrad loszufahren Pub dahinter schließt – seit einer Woche gibt es in Berlin eine Ausgangssperre Aber jetzt schwankt es

Nationale Gerichte haben kürzlich Vorschriften wie das Verbot der Unterbringung aufgehoben. In Berlin haben elf Gastronomen dringende Ausgangssperren beantragt. Laut einem Urteil des Verwaltungsgerichts dürfen sie nun erhalten Gäste nach 23 Uhr, servieren aber immer noch keinen Alkohol mehr

Eine davon ist die “Bar am Ufer” in Neukölln. Die Betreiber argumentieren, dass im Falle einer Ausgangssperre davon ausgegangen werden kann, dass die Jugendlichen dann an anderen Orten landen, für die es keine Vorstellung gibt Hygiene gilt nicht “Wir haben nichts anderes gewonnen als den vollständigen Zusammenbruch einer ganzen Branche, wobei die Zahl der Infektionen immer noch zunimmt”, sagten sie.

Das Schild mit dem Namen der Straße mit der Aufschrift “Hermannplatz” befindet sich im Bezirk Neukölln am Hermannplatz: Die Zahl der Koronainfektionen im Bezirk steigt seit Tagen stark an (Quelle: Christophe Gateau / dpa)

Das Gericht kam auch zu dem Schluss, dass die Ausgangssperre für einen sinnvollen Kampf gegen die Infektion nicht erforderlich war. Er bezog sich auf das Robert-Koch-Institut. Fälle wurden bei Feierlichkeiten mit Familie und Freunden gesehen. in Einrichtungen wie Pflege- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, bei religiösen Veranstaltungen und auf Reisen Landesregierung reichte Beschwerde ein Rechtsstreit geht weiter

Der Hotel- und Restaurantverband erwartete, dass andere Pubs nach der Entscheidung in der Neukölln Weserstraße länger öffnen würden. Viele schließen jedoch gegen 23 Uhr. Die Polizei kam vorbei und führte “Klärungsgespräche” mit einigen Ausgangssperren, sagt Barkeeper. Einige Bars haben Angst, dass sie den Winter nicht überstehen.

Gesundheitsbehörden sehen in Berlin ein zunehmend diffuses Bild Etwas mehr als zehn Prozent der Fälle sind auf Ausbrüche zurückzuführen, in rund 90 Prozent kann die Quelle nicht eindeutig bestimmt werden, sagte der Senator der Gesundheit Dilek Kalayci Es gibt eine sehr breite Verbreitung

SPD-Politiker sagt auch, Ärzte hätten infizierte Menschen bemerkt, die weniger kooperationsbereit waren. Insbesondere nach Ausbrüchen bei großen Hochzeitsfeiern wurde beobachtet, dass einige Menschen sich weigerten, Informationen über ihre engen Kontakte bereitzustellen Es ist “ein echtes Problem”, sagt Kalayci

Der Gesundheitsrat von Neukölln, Falko Liecke (CDU), beschreibt es als “plötzliche Amnesie”. Verschiedene Gründe sind möglich, möglicherweise auch die Angst vor Geldstrafen. Wer nicht getestet wird und wer nicht ‘nicht in Quarantäne gehen, weil die Behörden nicht wissen, dass das Risiko eines Kontakts das Virus verbreiten kann

Die Masken werden am Hermannplatz verkauft: Laut Gesundheitssenator Kalayci können 90% der Koronainfektionen nicht mehr als eindeutig identifiziert werden (Quelle: Christophe Gateau / dpa)

Neukölln ist eigentlich eine Stadt in einer Stadt mit rund 330 Einwohnern. Der Bezirk hat 000 Einwohner, ähnlich wie Bonn. Einer der Marktstände am Hermannplatz verkauft Handyhüllen und Stoffmasken. Hatte er Angst wegen der Zahlen? Infektionen? Der Verkäufer winkt: „Wenn es passiert, passiert es. Was möchten Sie tun?“ Mehrere Personen stehen vor einem Aufzug, um zur U-Bahn-Station zu gelangen. Wir tragen unsere Maske unter dem Kinn, wir tragen sie überhaupt nicht Bilder, die auch aus anderen Regionen bekannt sind

Mit einer neuen Kampagne wollten die Berliner Tourismusagentur und die Wirtschaftsverwaltung des Senats die Einhaltung der Regeln bekannt geben. Sie verursachte viel Lärm. Die Zeitungsanzeige zeigte eine ältere Person mit Schutz vor dem Mund und Nase, die anderen den Mittelfinger zeigen Der Text: “Zeigefinger für alle ohne Maske erhoben” Ministerpräsident Michael Müller (SPD) beschrieb dies als peinlich, berichtete sogar dem amerikanischen Sender CNN und den Briten “Wächter”

Mit dem absichtlich verwirrenden Text geht die Kampagne eines an: Wer hält sich an die Regeln? Und wie bringt man mehr Leute dazu, sich anzuschließen? In letzter Zeit wurden Politiker in Berlin oft gefragt, ob neue Regeln wirklich benötigt werden, wenn die alten nicht einmal durchgesetzt werden. Die Antwort: Sie können keinen Polizisten vor die Tür jeder Wohnung und neben jeden gefeierten Feiertag stellen / p>

Der Gesundheitsrat von Neukölln, Liecke, spricht von einem “absoluten Krisenmodus”. Immer mehr Mitarbeiter werden zur Bekämpfung der Pandemie eingesetzt. Er sagt auch: “Ich glaube nicht, dass wir das können Aufholen wie Mitte des Jahres “Die Hauptsache ist jetzt, gefährdete Gruppen zu schützen. Die Zahl der Krankenhausaufenthalte von Menschen mit Covid-19 nimmt in Berlin auf normalen und Intensivstationen bereits zu

Doktor Savaskan sagt im Zeitungsinterview noch etwas anderes: Die Menschen sind äußerst unsicher in Bezug auf die Regeln. Vorschriften, komplizierte Quarantänevorschriften. Einige Dinge können selbst für Muttersprachler mit einem Diplom in kaum übersehen werden Gymnasium Es ist daher im ungünstigsten Moment, dass die Nachbarschaft auch mit einer “neuen Dimension” der Desinformation konfrontiert wird: Flugblätter in den Briefkästen der Menschen Liecke warnte vor einem Fehler Die Ideologien der Verschwörung wären serviert auf Zetteln

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