VERBOTENE ZONE – Dies ist eine echte medizinische Leistung und eine Premiere in Frankreich: Ein kleines Mädchen wurde am Freitag, dem 12. Februar, im Foch-Krankenhaus in Suresnes (Hauts-de-Seine) nach der Uterustransplantation ihrer Mutter geboren. 3 Jahre lang verfolgte M6 diese unglaubliche Reise, die am Sonntag, den 21. Februar um 21:05 Uhr in der Sendung “Zone Interdite” vollständig auf dem Kanal ausgestrahlt wird.

Deborah, 36, wurde ohne Gebärmutter geboren: Sie hat das sogenannte Rokitansky-Syndrom (MRKH), von dem eine von 4.500 Frauen bei der Geburt betroffen ist. Das Rokitansky-Syndrom manifestiert sich in der vollständigen oder teilweisen Abwesenheit von Vagina und Gebärmutter, wodurch es unmöglich wird, ein Kind zu gebären.

Im März 2019 profitierte Deborah dank einer Uterusspende von einer Transplantation, die von Prof. Jean-Marc Ayoubi, Leiter der Abteilung für Gynäkologie, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin im Krankenhaus Foch, und seinem Team durchgeführt wurde. Und die lebende Spenderin ist keine andere als Deborahs Mutter Brigitte, die während der Operation 57 Jahre alt war. Da die Gebärmutter ein Organ ist, das wenig altert, konnte Brigitte ihrer Tochter ihre eigene spenden. Hinter den Kulissen dieses wissenschaftlichen und menschlichen Abenteuers wird „Zone Interdite“ ausgestrahlt, das Sie im Video oben im Artikel in der Vorschau anzeigen können.

Während Schweden diese Art von medizinischer Operation bereits durchgeführt hat, ist dies eine Premiere in Frankreich. Die weltweit erste Geburt nach einer Uterustransplantation fand 2014 in Schweden durch das Team von Prof. Mats Brännström von der Universität Göteborg statt, der auch an Deborahs Uterustransplantation teilnahm.

Diese französische Leistung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis von 12 Jahren Forschung und Zusammenarbeit, insbesondere mit Professor Brännström.

Die Uterustransplantation soll jedoch aufgrund der Anti-Abstoßungs-Behandlung nicht dauerhaft sein. Dies ist eine “vorübergehende Transplantation”, um ein Kind zu bekommen, sagte Professor Ayoubi gegenüber AFP. Für diejenigen, die es wünschen, ist es jedoch möglich, eine zweite Schwangerschaft zu beenden. In Schweden hätten mehrere transplantierte Frauen zwei Kinder bekommen, fügt der Spezialist hinzu.

Laut Professor Ayoubi hätte es nach einer Uterustransplantation weltweit etwa zwanzig Geburten gegeben. Trotz medizinischer Fähigkeiten ist eine Uterustransplantation auf der Welt immer noch sehr selten.

Unter 200 freiwilligen Kandidaten für die klinische Studie von Prof. Ayoubi wurde Deborah aufgrund ihrer guten Gesundheit, ihrer Verträglichkeit mit ihrem Spender und ihrer psychischen Stabilität ausgewählt.

Nach der Transplantation im März 2019 konnte Deborah im Juli 2020, d. H. Ein Jahr nach der Transplantation, von einem Embryotransfer im Rahmen einer assistierten Reproduktion profitieren, um sicherzustellen, dass keine Abstoßung vorliegt. Die junge Frau wurde sofort schwanger. Die Geburt fand unter sehr guten Bedingungen ohne Komplikationen statt und erfolgte nach 33 Wochen Schwangerschaft (7,5 Monate) nach Angaben des Foch-Krankenhauses.

Diese Schwangerschaft ist eine Hoffnung für alle Frauen, die ohne Gebärmutter geboren wurden oder eine Ablation hatten. Es stellt eine Alternative zur in Frankreich verbotenen Leihmutterschaft (Leihmutterschaft) oder zur Adoption dar. Für Frauen ohne Gebärmutter sind im Foch Hospital weitere Uterustransplantationen geplant. Das Team von Professor Ayoubi hatte von der Biomedicine Agency und der National Agency for Safety of Medicines and Health Products (ANSM) die Genehmigung erhalten, eine klinische Studie für zehn Transplantationen mit verwandten lebenden Spendern durchzuführen.

Siehe auch The HuffPost: Lebende Schwangerschaft Nach dem Verlust ihrer Mutter erzählt diese junge Mutter

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